Gesundheit

Aloe Vera: Die fünf besten Anwendungen der Heilpflanze

Aloe Vera, Heilpflanze
Aloe Vera ist ein uraltes und sehr wirksames Heilmittel. (Foto: Pixabay.com / Free-Photos)
geschrieben von Vivien Stellmach

Die Aloe Vera ist eine der ältesten Heilpflanzen der Welt. Wir können sie in unsere Ernährung integrieren, aber auch zur täglichen Hautpflege oder gegen Sonnenbrand einsetzen. Wir zeigen dir die fünf besten Anwendungen der Wüstenlilie.

Die „Kaiserin der Heilpflanzen“ besteht zu 99 Prozent aus Wasser, und dennoch verfügt die Aloe Vera auch über viele reichhaltige Nährstoffe.

Ihr werden unter anderem kühlende, durchblutungsanregende und feuchtigkeitsspendende Eigenschaften zugeschrieben. Das Gel aus dem Frischblatt ist zähflüssig und schleimig, deshalb kann es schnell von unserer Haut aufgenommen werden.


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Die Aloe Vera sollte deshalb in keiner guten Hausapotheke fehlen. Zumal die Pflanze auch hervorragend in eine gesunde Ernährung passt, wenn man Lebensmittel auch als Medizin begreift.

Wir möchten dir einmal die fünf besten Anwendungen der Heilpflanze vorstellen.

1. Alore Vera in der Ernährung

Die Aloe Vera kann auf verschiedene Art und Weise in eine gesunde Ernährung integriert werden. Bestens geeignet ist dafür natürlich der Saft, allerdings ist der Geschmack sehr bitter. Du kannst ihn aber ganz leicht in einen Smoothie oder Fruchtsaft mischen.

Die Wüstenlilie enthält rund 270 Wirkstoffe, die regenerierend auf den Körper wirken. Neben sogenannten Polysacchariden und Aminosäuren verfügt sie über die Vitamine A, B1, B2, B3, B6, B9, B12, C und E. Dazu kommen noch zahlreiche Mineralstoffe, darunter Calcium, Phospor, Eisen, Kalium, Natrium, Magnesium, Chrom und Zink.

Aloe Vera wirkt deshalb positiv gegen Verdauungsstörungen, Allergien, Asthma, Pilzerkrankungen und Diabetes. Und die Wüstenlilie wird sogar in der Krebs- und AIDS-Therapie als Nahrungsergänzungsmittel eingesetzt, weil sie dank des Mucopolysacchcirids Acemannan die Abwehrkräfte mobilisiert und die Darmflora regeneriert.

Aber Vorsicht: Die Blattlinde und der Saft der Pflanze enthalten den leicht toxischen Stoff Aloin. Er dient der Pflanze zum Schutz und wirkt abführend. Deshalb gilt auch hier: bitte in Maßen genießen!

2. Das Gel gegen Sonnenbrand

Falls du mal vergessen hast, dich vor dem Sonnenbaden mit Sonnencreme, Kokosöl und anderen Lichtschutzfaktoren einzucremen: Einen Sonnenbrand hast du dann sicher schon mal bekommen.

Dann ist es aber längst nicht zu spät, etwas für deine Haut zu tun: Ein reines Gel aus dem Frischblatt der Aloe Vera wirkt kühlend, feuchtigkeitsspendend und entzündungshemmend.

Außerdem versorgt Aloe Vera die Haut mit wertvollen Mineralien und Vitaminen, so trägt sie auch zur Regeneration bei. Die Heilpflanze ist also ein hervorragendes Mittel, um deinen Sonnenbrand natürlich zu behandeln.

3. Das Gel gegen Insektenstiche

Aloe Vera hilft auch hervorragend gegen Wespen- und Mückenstiche. Das Gel mindert den Juckreiz und wirkt entzündungshemmend.

Du kannst das Gel bei Insektenstichen so oft verwenden, wie du willst. Trag das Gel zur Behandlung direkt auf den Stich auf, gerne auch mehrmals am Tag und so lange, bis die Schwellung zurückgegangen ist.

Wenn du übrigens keine echte Aloe-Vera-Pflanze zu Hause hast, kannst du auch ein Gel im Handel kaufen. Achte nur darauf, dass es einen möglichst hohen Anteil an reinem Aloe Vera enthält.

Und wo wir schon dabei sind: Eine richtige Pflanze bekommst du in gut geführten Gartencentern oder im Baumarkt im Gartenbereich. Wichtig beim Kauf ist, dass du auf Bio-Qualität achtest. So gehst du sicher, dass die Pflanze keine Schadstoffe oder Gifte enthält.

4. Aloe Vera gegen Hautprobleme

Das reine Gel ist auch wirksam gegen Hautreizungen und Irritationen. Aber auch zu einer natürlichen Gesichtscreme verarbeitet, spendet Aloe Vera viel Feuchtigkeit und wirkt so gegen trockene Haut.

Zudem glättet die Wüstenlilie Trockenheitsfältchen. Aloe Vera regt den Stoffwechsel der Hautzellen an, sodass wir mehr Kollagen- und Elastinfasern produzieren. Reife Haut wird mit der Zeit so straffer und fester.

Und das ist längst nicht alles: Die Pflanze hilft dank ihrer entzündungshemmenden Wirkung auch gegen Hauterkrankungen wie Ekzeme und Schuppenflechte.

5. Aloe Vera für die Haare

Auch für Kopfhaut und Haare ist das Gel sehr gut geeignet. Das Beta-Sitosterin im Gel regt die Durchblutung der Haut an und fördert das Haarwachstum. Aloe Vera reinigt nämlich die Kopfhautporen von Talg und Schmutz.

Das Kalium in der Pflanze kann außerdem gegen Haarausfall entgegenwirken. Der ist nämlich eine Mangelerscheinung unseres Körpers. Und das Gel hilft sogar gegen Schuppen, weil es bis in die unteren Hautschichten Feuchtigkeit spendet.

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Über den Autor

Vivien Stellmach

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