Gesundheit

Bürogymnastik: So wirst du fit am Arbeitsplatz (Teil 1)

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geschrieben von Philip Bolognesi

Dein Tag besteht zum größten Teil aus Pendeln, Hektik und stundenlangem Sitzen? Dann kennst du das Problem: Die Zeit für Sport und Fitness-Studio ist in der Woche knapp. Mit unseren einfachen Übungen sorgst du für Bürogymnastik und bringst Bewegung in deinen Alltag.

Sitzen ist das neue Rauchen: Wahrscheinlich hast du diesen Satz schon einmal gehört oder gelesen. Was ziemlich abgedroschen klingt, hat schon seinen wahren Kern. Du schaust fast den ganzen Tag auf einen Bildschirm, telefonierst und lediglich zur Mittagspause kannst du dir die Beine vertreten.

Viel Bewegung ist das nicht. Und stundenlanges Sitzen ist nicht nur schlecht für dich und deinen Körper, sondern es ist auch zum Teil recht ermüdend. Wenn dann noch Überstunden und zusätzliche Meetings den Feierabend hinauszögern, ist der Frust groß.


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Unser Tipp: Hol dir dein kleines Fitness-Studio zu dir ins Büro. Und auch wenn du an deinem Arbeitsplatz nicht direkt deine Gymnastik-Matte hervorholen und ausrollen kannst:  Wir haben ein paar effektive Übungen für dich, um fit für den stressigen Alltag zu werden.

Gymnastik-Übungen fürs Büro: Das sind die besten Übungen

Rückenübung

Bei dieser Übung trainierst du den vorderen Schulterbereich, dehnst deine Muskeln und mobilisierst deine Wirbelsäule. Setz dich gerade auf deinen Stuhl und lehne deinen Rücken hinten an. Nun legst du deine Hände ineinander, so, als würdest du dich selbst per Handshake begrüßen.

Du streckst beide Arme nach vorne, atmest ein und anschließend senkrecht nach oben. Deinen Rücken streckst du ebenfalls weit nach oben bzw. nach hinten und bleibst kurz in dieser Position für zwei bis drei Atemzüge. Anschließend senkst du deine Arme wieder und wiederholst die Übung.

Rumpfübung

Diese Übung ist für den ganzen Oberkörper gedacht und verbessert die Beweglichkeit deiner Wirbelsäule. Beuge dich im Sitzen so weit nach vorne, bis dein Oberkörper auf deinen Oberschenkeln aufliegt.

Nun machst du einen so. Katzenbuckel und lässt deinen Kopf ganz unbeschwert hängen. Nun legst du beide Hände um deine Knöchel. Dies intensiviert die Dehnung, was du selbst durch festeres Umschließen mit deinen Händen bestimmen kannst.

Jetzt lässt du deine Knöchel los und richtest dich wieder – Wirbel für Wirbel – ganz langsam wieder auf, bis du am Ende dich mit beiden Händen auf deine Oberschenkel abstützt.

Brustübung

Stundenlanges Sitzen führt auch zu einer verkürzten Brustmuskulatur. Und dies resultiert zu verspannten Brust- sowie Rückenmuskeln. Bei dieser Übung geht es um das Dehnen dieser verkürzten Muskulatur.

Bitte achte hier darauf nur soweit zu dehnen, wie es sich ür dich ganz persönlich gut anfühlt. Du sitzt auf deinem Stuhl mit geradem Rücken und hältst deinen Kopf waagerecht. Nun spannst du deinen Bauch so ein, dass du versuchst deinen Bauchnabel zur Wirbelsäule ziehen zu wollen. Das festigt den unteren Bereich deines Rückens.

Nun streckst du deine Arme seitlich von deinem Körper weg und hebst sie bis zur Schulter an. Deine Handflächen blicken nach vorn. Nun atmest du tief ein, so dass du gefühlt deinen Brustkorb öffnest. Du wirst eine leichte Dehnung spüren. Deine Schultern sollten dabei unten bleiben.

Du hältst nun diese Position für ein paar Sekunden; anschließend atmest du aus, die Dehnung lässt nach und du bewegst deine Arme nach vorne. Dann umschließt du deine Hände ganz locker, streckst deine Arme auf Schulterhöhe nach vorne.

Dein Kopf fühlt dabei keine Last und du lässt ihn ganz frei nach unten absinken und machst dann einen Katzenbuckel. Hier bleibst du und atmest dreimal tief ein und wieder aus.

Im nächsten Teil widmen wir uns verstärkt deiner Muskulatur in Armen, Schultern, Beinen sowie deinem Nacken und Po.

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Über den Autor

Philip Bolognesi

Philip Bolognesi arbeitet seit Anfang September in der Redaktion von BASIC thinking. Er hat Kommunikationswissenschaften studiert und ist zertifizierter Social-Media-Manager. Ihn trifft man häufig im Coworking-Space Hafven in Hannover. Er ist begeisterter Tischtennisspieler, Fitness-Fan, Typ-1-Diabetiker und permanent auf der Suche nach interessanten Themen aus den Bereichen Social Media, Marketing und Ernährung.

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