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Schwanger oder verletzt? Einige Fitness-Apps übermitteln deine Daten an Facebook

Puls, Körpertemperatur, Blutdruck: So einige Fitness-Apps sind ziemlich fleißig und sammeln ordentlich Daten ihrer Nutzer. Jetzt wurde bekannt, dass diese persönliche und sensible Informationen an Facebook weitergeben.

Dass Facebook Daten sammelt, ist bekanntlich für uns nichts neues. Neu ist allerdings, dass es die Hersteller der Fitness- und Health-Applikationen selbst sind, die die Daten weiterreichen. Laut eines Berichts des Wall Street Journal wissen die (zahlenden) Nutzer davon allerdings nichts.

Doch warum tun das die Entwickler dieser Apps? Ganz einfach: Facebook nutzt diese informativen und vielfältigen Daten von uns zielgerichtet für Werbezwecke auf der eigenen Plattform.

Möglich macht das ein Facebook-Plugin, dass die Entwickler nutzen, um sensible Daten an das soziale Netzwerk zu senden.

Diese sensiblen Daten übermitteln die Apps an Facebook

Die Fitness-Apps können aus deinen Angaben und gesammelten Informationen ein sehr aufschlussreiches Profil erstellen: Facebook könne laut des Berichts herausfinden, ob du gesundheitliche Einschränkungen oder Probleme hast, ob du schwanger oder wie oft du in der Woche oder im Monat sportlich aktiv bist.

Ebenso deckte die US-amerikanische Zeitung auf, dass verschiedene Apps zum Teil automatisch innerhalb von Sekunden hochsensible Daten an Facebook übermitteln.  Und dabei war es egal, ob der Nutzer sich mit seinem Facebook-Profil in der Health-App angemeldet hatte oder überhaupt ein Facebook-Konto besaß.

Facebook selbst ist sich keiner Schuld bewusst – und bestreitet es auch nicht

Facebook kann aufgrund dieser Daten dann ganz individuell auf dich zugeschnittene Werbung ausspielen. Das Netzwerk selbst ist sich jedoch keiner Schuld bewusst.

So rechtfertigt es sich damit, dass das Sammeln sensibler Daten bzw. der zugrunde liegenden Gesundheits-Parameter ausschließlich die App-Entwickler verantworten müssen.

Unter den elf von 70 getesteten Apps, die ungefragt Daten übermitteln, sind zum einen die App Flo Health. Sie stellt seinen Nutzerinnen einen virtuellen Menstruations- und Eisprungkalender zur Verfügung. Auch die App HR Monitor (Instant Herzfrequenz) ist darunter. Sie kann unter anderen deine Herzfrequenz messen. Eine weitere Untersuchung, die von einer beauftragten Firma unternommen wurde, ergab, dass auch die Abnehm-App Better Me ungefragt Daten an Facebook übermittelt.

Was hältst du davon, dass Fitness- und Health-Apps ganz ungefragt deine Daten sammeln? Wirst du nun vorsichtiger sein und die Nutzung der Apps unterbinden? Wir freuen uns auf deinen Kommentar!

 

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Autor: Philip Bolognesi

Philip Bolognesi arbeitet seit Anfang September in der Redaktion von BASIC thinking. Er hat Kommunikationswissenschaften studiert und ist zertifizierter Social-Media-Manager. Ihn trifft man häufig im Coworking-Space Hafven in Hannover. Er ist begeisterter Tischtennisspieler, Fitness-Fan, Typ-1-Diabetiker und permanent auf der Suche nach interessanten Themen aus den Bereichen Social Media, Marketing und Ernährung.

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