Gesundheit

Gesunde Augen: Mit diesen Tipps und Übungen wirst du fit für den Büroalltag

geschrieben von Philip Bolognesi

Wer wie ich stundenlang auf Displays und Monitore starrt, tut seinen Augen langfristig keine Freude. Doch damit Augenbrennen und Co. wenig bis keine Chance haben, solltest du regelmäßig deine Augen trainieren und erholen.

Was zunächst ein wenig seltsam klingt, hilft in der Tat: Mit ein paar einfachen Übungen kannst du deine Augen entspannen und fit machen für den Büroalltag.

Viele Augenärzte „sehen“ regelmäßiges Augentraining als äußerst sinnvoll an, um einer Verschlechterung der Fehlsichtigkeit vorzubeugen.

Was macht die Arbeit und das ständige Starren auf Bildschirmen so ungesund für unsere Augen? Zunächst wird unsere Augenmuskulatur einseitig beansprucht, was dazu führt, dass unsere Sehorgane nur schwach durchblutet werden. Auch Muskelverspannungen im Nacken sind eine Ursache dafür, dass eine Kurz- und Weitsichtigkeit, ein Schielen oder auch ein grauer Star entsteht.

Mit den folgenden Tipps reagierst du aktiv auf diese einseitige Belastung und trägst somit zum Erhalt deiner Sehkraft bei.

1. Übung

Bei dieser Übung trainierst du sowohl die innere als auch die äußere Muskulatur deiner Augen für ein besseres Scharfstellen und mehr Bewegung. So gehst du vor: Blicke zunächst ganz weit nach rechts, anschließend nach links, nach oben und dann nach unten. Im nächsten Schritt kombinierst du diese Richtung und verbindest die einzelnen Blickpunkte zu einem Kreis. Zum Schluss hältst du einen Daumen zehn Zentimeter vor die Augen, fixierst ihn und wiederholst dann die gesamte Übung. Danach den Daumen zehn Zentimeter vor die Augen halten, fixieren und Übung wiederholen.

2. Übung

Fühlt sich die Muskulatur steif an, schaffst du mit dieser Übung mehr Flexibilität und ein größeres Blickfeld. Dabei führst du einen Daumen etwa 20 bis 30 Zentimeter vor deinen Augen mit schnellen, willkürlichen Bewegungen, wobei deine Augen diese Bahnen folgen. Anschließend hältst du deinen Daumen vor dem Gesicht für ein paar Sekunden fest, dann ziehst du ihn weg und deine Augen folgen ihm. Mit dieser Übung verbesserst du die Balance zwischen deinen Augen.

3. Übung

Eine Massage für deine Augen: Richte deine Augen vom Bildschirm weg und schaue in die Weite. Nun schließt du sie für zehn Sekunden, öffnest sie und siehst dann zehn Sekunden nach oben. Schließe die Augen wieder für 10 Sekunden und schaue anschließend nach unten. Dann blickst du im Wechsel nach rechts und links. Die ganze Übung wiederholst du einmal. Dabei wird deine Augenmuskulatur verbessert und die Durchblutung gefördert.

4. Übung

Auch diese Übung ist gut für die Durchblutung und verbessert das Scharfstellen, was die Alterung deiner Augen aufhält. Dabei schreibst du auf einem Blatt Papier die Zahlen von eins bis 50 in einer nicht logischen Reihenfolge, also vollkommen durcheinander auf. Auch unterschiedlichen Schriftgrößen solltest du für die Zahlen verwenden. Nun folgst du diesen Zahlen in der entsprechenden Folge, im zweiten Schritt rückwärts. Anschließend wählst du nur die geraden Zahlen aus. Eine weitere Option: Verändere deinen Blickwinkel auf das Blatt und die Zahlen und wiederhole die Übung. Du wirst sehen: Die Übungen gelingen nach ein paar Durchgängen viel einfacher und schneller.

Weitere Tipps für ein besseres Sehvermögen und mehr Flexibilität für deine Augen:

  • Blinzle bewusst öfter mit deinen Augen, um den Tränenfilm zu erneuern und die Frequenz des Blinzelns zu erhöhen.
  • Lüfte öfter deinen Arbeitsplatz – besonders in der Heizperiode. Achte aber darauf, nicht in Zugluft zu sitzen.
  • Fühlen sich deine Augen trocken an und brennen sie sogar, solltest du auf keinen Fall mit deinen Fingern oder Händen an ihnen reiben. Denn das könnte eine Infektion verursachen.
  • Arbeitest du an zwei Monitoren, solltest du sie wenn möglich in unterschiedlicher Distanz zu dir aufstellen. Das fördert eure Augenmuskeln und verbessert ihre Durchblutung.
  • Versuche deinen Arbeitsplatz so einzurichten, dass das Licht bzw. Lichtreflexe nicht auf deinen Monitor bzw. Monitore fällt. Das irritiert deine Augen und strapaziert sie.
  • Schaue wenn möglich regelmäßig nach draußen, aus dem Fenster oder in die Ferne. Eine einseitige Belastung deiner Augen solltest du über den ganzen Tag einfach vermeiden.

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Über den Autor

Philip Bolognesi

Philip Bolognesi arbeitet seit Anfang September in der Redaktion von BASIC thinking. Er hat Kommunikationswissenschaften studiert und ist zertifizierter Social-Media-Manager. Ihn trifft man häufig im Coworking-Space Hafven in Hannover. Er ist begeisterter Tischtennisspieler, Fitness-Fan, Typ-1-Diabetiker und permanent auf der Suche nach interessanten Themen aus den Bereichen Social Media, Marketing und Ernährung.

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