Gesundheit

So wirst du mit wenig Aufwand am Arbeitsplatz fitter und gesünder

Gesunderhaltung am Arbeitsplatz
Coach Marco
geschrieben von Coach Marco

In deinem aktuellen Beruf bist du wenig bis gar nicht aktiv und möchtest trotzdem fit und gesund sein? In diesem Artikel erfährst du, welche Möglichkeiten es gibt, um mehr Bewegung an deinen Arbeitsplatz zu bringen.

Es gibt allerlei Ansätze, wie du zu mehr Gesunderhaltung am Arbeitsplatz kommst. Grundsätzlich brauchst du nicht viel, um deinen Körper aus einer eintönigen Haltung herauszuholen.

Die Arme kreisen, aus der Schulter heraus um die eigene Achse rotieren oder ein wenig strecken: Das langt vollkommen, um sich sofort besser zu fühlen. Zwischen drei bis zehn Minuten sind super, um so ein positives Gefühl zu erlangen.

Tipp: Vergiss dabei auf keinen Fall deine Augen

Mit diesen Tipps sorgst du für mehr Bewegung am Arbeitsplatz

Halte es am eigenen Arbeitsplatz einfach und mit wenig Zeitaufwand und kombiniere die folgenden drei Tipps, um dich schnell besser zu fühlen:

1. Tägliche Erinnerung

Stelle dir einen Wecker beziehungsweise richte dir eine wiederkehrende Terminerinnerung im Kalender ein, damit du nicht vergisst, dich zu bewegen.

Viel Zeit kostet die Bewegung nicht, denn du führst die Übungen direkt am Arbeitsplatz aus. Versuch dich konsequent zu bewegen, wenn die Erinnerung klingelt. Bist du beschäftigt, drücke maximal einmal die Snooze-Taste.

2. Nutze die Mittagspause

Die Mittagspause ist eine tolle Zeit, die du aktiv für dich nutzen solltest. Viele nutzen die Pause, um sich hinzusetzen, um etwas zu essen oder zu entspannen.

Doch genau jetzt ist der beste Moment, um einen Spaziergang zu machen und sich zu strecken. Auch hier reichen drei bis zehn Minuten schon aus, um deinem Körper etwas Gutes zu tun.

Die wohltuende Wirkung eines Mittagsspazierganges entfaltet sich nicht nach dem ersten Mal. Probier es an drei von fünf Arbeitstagen und du wirst merken, dass du nach dem Spaziergang wesentlich produktiver bist als nach einer Pause im Sitzen.

Falls möglich: Ein Power-Nap plus Spaziergang sind die perfekte Kombination, um aktiv die zweite Hälfte des Arbeitstages zu bewältigen.

3. Belohne dich selbst!

Bleibe motivierter durch eine Belohnung. Mach dir einen eigenen Kalender, an dem du durchstreichst, wann du dich aktiv bewegt hast und belohne dich, wenn du beispielsweise an drei von fünf Tagen in der Woche aktiv gewesen bist.

Ich persönlich belohne mich für besonders aktive Tage mit einem schönen Bad am Abend oder lasse mich massieren.

Gesunderhaltung am Arbeitsplatz: Kleine Übungen für zwischendurch

Du kannst auch deinen Arbeitsplatz aktiv gestalten, ohne Umstrukturierungen oder die Erlaubnis deines Vorgesetzten einzuholen. 

Stelle zum Beispiel deine Kaffeetassen höher, so dass du dich strecken musst. Oder lege Arbeitsmaterialien weiter weg, sodass du weitere Strecken absolvierst. Mach dir klar, dass deine Arbeit wichtig ist, aber dein Körper noch wichtiger ist!

Achte auf deine Bewegungen. Musst du etwas vom Boden heben, geh doch noch einmal tief in die KniebeugeOder wenn du dir das nächste Mal die Hände wäschst, wippe 20 mal auf deinen Zehenspitzen. Sei dabei clever und kreativ!

Du kannst anregen oder deinen Chef aber auch bitten, folgendes in den Arbeitsalltag zu integrieren, um den wirtschaftlichen Wert des Teams zu steigern. Fragen kostet ja bekanntlich nichts…

  1. Bewegungspausen mit einem Therapeuten oder Fitnesstrainer
  2. Errichtung eines Fitness- oder Gymnastikraums
  3. Sportzubehör, welches jedem Mitarbeiter zur Verfügung gestellt wird (Terrabänder, Minihanteln, Yoga-Matten, Zugang zu Fitness-Apps, Nordic-Walking-Stöcke etc.)
  4. Neue Büromöbel wie ergonomische Stühle oder höhenverstellbare Tische, damit stehend gearbeitet werden kann,
  5. Ein hauseigener Trainer, welcher kontaktiert werden kann, wenn Probleme wie Rückenschmerzen oder Kopfschmerzen bestehen, sodass individuell Übungen vorgeschlagen werden können.

Bevor du dich nun an einen aktiveren Arbeitsalltag wagst, kannst du dir überlegen, in welchen körperlichen Bereichen du besonders gut bist und wo du noch besser werden kannst.

Die folgende Liste kann dir helfen, Klarheit zu schaffen, woran du noch arbeiten solltest: 

 

Bereich Wie gut bist du?

Skala 1 – 10

Was kannst du tun, um besser zu werden?
Geschicklichkeit Tischtennisball mit einem Schläger hochhalten
Gleichgewicht Auf einem Bein stehen
Kraft An der Armlehne vom Stuhl hochdrücken und Po vom Stuhl heben
Ausdauer Auf der Stelle oder die Treppen hoch laufen (ein Bein ist immer in der Luft) – so lang wie möglich
Geschwindigkeit Kleiner Sprint in der Mittagspause
Koordination Tennisball gegen die Wand werfen und fangen
Beweglichkeit Füße berühren, nach oben strecken, nach hinten rotieren und eine Wand berühren (links und rechts)

Wie wirst du fit im Arbeitsalltag? Hast du ein Musterübung für uns? ich freue mich auf deinen Kommentar!

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Über den Autor

Coach Marco

Coach Marco

Als selbstständiger Gesundheits-Coach unterstütze ich täglich Menschen dabei ihre Fitness-/Gesundheitsziele zu verwirklichen. Zudem gebe ich mein Wissen gerne auf BASIC fitness weiter. Deine Fragen zu den Artikeln oder dem Bereich Gesundheit beantworte ich dir gerne unten in den Kommentaren.

2 Kommentare

  • Hallo, also ich muss auf die Bewegung achten, da ich sonst einroste. Das mache ich, indem ich mein Auto auf den Firmenparkplatz stelle und außen herum zum Arbeitsplatz gehe. Außerdem vollführe ich regelmäßig eine so genannte „Campus-Runde“, bei der ich für ca. 15 Minuten- wie der Name schon sagt – um den gesamten Campus unserer Firma inklusive Parkplatz herum gehe. Das sind ca. 1200 Schritte. Und es ist wahr, dass man dadurch das Blut in Wallung bringt.

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