Ernährung

Darum sind Hanfsamen so gesund

Hanfsamen
Hanfsamen liefern reichlich pflanzliches Protein. (Foto: Pixabay.com / sweetlouise)
geschrieben von Vivien Stellmach

Hanfsamen sind, wie der Name schon sagt, die Samen der Hanfpflanze. Aber von ihnen wird man nicht high, sondern gesund. Die Samen haben nämlich einen sehr hohen Anteil an wichtigen Nährstoffen und Spurenelementen. Wir erklären dir, warum du sie in deine Ernährung einbauen solltest.

Hanfsamen zählen eigentlich zu den Nüssen. Sie enthalten über 30 Prozent Fett und sind reich an essenziellen Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren, die unser Körper nicht selbst herstellen kann.

Alleine deshalb sind die Samen mit leicht nussigem Geschmack wirklich gesund. Sie enthalten aber auch noch alle essenziellen Aminosäuren, Mineralien und Vitamin E.

Die Nährwerte der Samen können je nach Hersteller leicht variieren. Du kannst sie geschält und verzehrfertig kaufen. Dann sehen die Nährwerte für 100 Gramm in der Regel so aus:

  • Energie: 2662 Kilojoule / 644 Kilokalorien
  • Fett: 56 Gramm — davon gesättigt: 6,2 Gramm, einfach ungesättigt: 10 Gramm, mehrfach ungesättigt: 39 Gramm
  • Kohlenhydrate: 2,0 Gramm, davon Zucker: 2,0 Gramm
  • Ballaststoffe: 8,4 Gramm
  • Eiweiß: 31 Gramm
  • Salz: unter 0,025 Gramm
  • Omega-3-Fettsäuren: 7,8 Gramm

Kann man von Hanfsamen high werden?

Hanfsamen enthalten nur einen minimalen Anteil am Betäubungsmittel Tetrahydrocannabinol (THC). Deshalb braucht man auch keine Angst zu haben, dass man von ihnen high werden könnte.

Die berauschende Wirkung bleibt deshalb aus. Man kann also auch problemlos einen Drogentest machen lassen, nachdem man die Samen gegessen hat.

Ideale Proteinquelle für Vegetarier und Veganer

Vielmehr stehen die gesundheitlichen Vorteile im Vordergrund. Dadurch, dass die Samen alle essenziellen Aminosäuren enthalten, dienen sie nämlich auch als wichtiger Lieferant von pflanzlichem Eiweiß.

Hanfsamen sind also auch eine ideale Proteinquelle für Vegetarier und Veganer. Und dank der nahezu perfekten Zusammensetzung ihrer Fettsäuren, wirken die Samen auch noch entzündungshemmend, blutdrucksenkend und gefäßschützend.

Hanfsamen beugen Krankheiten vor

Die enthaltenen Antioxidantien in den Samen können auch Krankheiten vorbeugen, weil sie freie Radikale bekämpfen.

Sie stärken den Organismus und helfen dabei, Zellschäden zu verhindern und den Alterungsprozess zu verlangsamen.

Dafür eignen sich Hanfsamen

Du kannst die Samen ganz vielfältig verwenden. Sie eignen sich nämlich ungeschält ideal zum Kochen und Backen oder geschält einfach als Topping auf einem Joghurt, Müsli oder Salat.

Geschälte Samen eignen sich zum Kochen und Backen besser, weil die Nährstoffe beim Erhitzen besser erhalten bleiben. Allerdings solltest du trotzdem darauf achten, dass dein Herd oder  Backofen nicht über 180 Grad heiß wird.

Wenn man die Samen presst, erhält man auch wertvolles Hanfsamen- beziehungsweise Hanfnussöl. Das kannst du natürlich auch fertig abgefüllt in Flaschen kaufen und beispielsweise für Dressings verwenden.

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Vivien Stellmach

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