Wohlfühlen

Herbstblues oder Winterdepression: Wie du deine eigene Stimmung selbst verbessern kannst

geschrieben von Philip Bolognesi

Wahrscheinlich kennst du das auch: Von jetzt auf gleich ändert sich deine Stimmung. Du kannst dich nicht zum Sport aufraffen und müde bist du auch ständig. Der Herbstblues oder auch die Winterdepression hat dich voll im Griff und vermiest dir den Alltag. Mit unseren Tipps kommst du beschwingt durch die dunkle Jahreszeit.

Graues und nasskaltes Wetter, trübe Laune: Zum Ende des Jahres (und auch zu Beginn des neuen) fühlen wir uns häufig ausgelaugt, platt und antriebslos. Und das ist keine reine Einbildung von uns, sondern ein weit verbreitetes Phänomen.

Oft sagen wir Herbst- bzw. Novemberblues oder auch Winterdepression dazu, um diesen leidigen Zustand zu beschreiben. Mediziner sprechen dabei von einer saisonal abhängigen Störung. Verantwortlich sind unsere Hormone und das fehlende Tageslicht.

Letzteres – so sehen es Forscher – beeinflusst die Ausschüttung des Schlafhormons Melatonin.

Folge: Glücksbotenstoffe wie das Serotonin können sich nur ganz reduziert bilden, unsere Stimmung sinkt in den Keller und wir sind eher müde und schlapp statt gut gelaunt und voller Energie.

Doch es gibt Wege und Mittel, dein Gehirn auszutricksen und die Produktion von Glückshormonen wie das Serotonin oder andere Neurotransmitter anzuregen.

Mit diesen Tricks sorgst du schnell für eine bessere Stimmung

Unternimm einen Spaziergang an der frischen Luft

Statt daheim Trübsal zu blasen und dich von Kunstlicht bestrahlen zu lassen, kann ein Spaziergang bei Tageslicht Wunder bewirken.

30 Minuten am Tag (zum Beispiel in der Mittagspause) oder eine ausgiebigere kleine Wanderung durch den Wald am Wochenende sorgt dafür, dass du viel Sonnenlicht abbekommst und die Rezeptoren deiner Augen optisch gestreichelt werden.

Und das wirkt immer noch besser als der Besuch einer Sonnenbank. Ebenso sorgt die zusätzliche Bewegung dafür, dass dein Körper Glückshormone ausschüttet.

Schlafe ausreichend

Antriebslos und ständig müde sein, und dann noch schlafen? Was wie ein Widerspruch klingt, muss aber nicht schlecht sein. Versuche dich nicht krampfhaft wachzuhalten oder auf eine bestimmte Schlafdauer zu kommen.

Es ist ganz normal, dass wir im Herbst oder Winter früher müder sind. Gestatte dir und deinem Körper ausreichend Schlaf. Und geh einfach mal früher ins Bett – am besten ohne Smartphone oder Tablet.

Ernähre dich ausgewogen

Auch deine Ernährung kann deine Stimmung beeinflussen. Und wenn deine miese Stimmung nach mehr Nahrung schreit, solltest du inne halten und überlegen, ob Hamburger oder Pizzen dir nun wirklich in diesem Moment und auch langfristig helfen.

Setze lieber auf eine vitaminreiche und ausgewogene Kost aus viel Obst und Gemüse. Nahrungsmittel wie Bananen, Nüsse oder Hülsenfrüchte enthalten viel Magnesium und sorgen dafür, dass deine miese Laune besser wird.

Auch kohlenhydrathaltige Lebensmittel wie Nudeln und Kartoffeln solltest du in deinen Essensplan einbauen. In ihnen und auch in Schokolade steckt Serotonin. Iss dich also ab und zu ordentlich glücklich.

Höre Musik und tanze dazu

Musik ist Medizin und ein wahrer Stimmungsmacher. Lieblingslieder reduzieren nachweislich das Stressempfinden und sorgen dafür, dass dein Körper weniger von den Stresshormonen Adrenalin und Cortisol produziert.

Netter Nebeneffekt: Dein Blutdruck sinkt, dein Herz pocht nicht mehr so schnell und du entspannst.

Triff dich mit Arbeitskollegen oder Freunden

Verbinde am besten alles mit deinen sozialen Kontakten. Denn zusammen ist man ja weniger allein. Quatschen, schnacken, gemeinsam lachen: Hier tanzen deine Glückshormone wie von selbst. dabei kommst du ganz nebenbei auf positive Gedanken. Und das hält noch eine ganze Weile an.

Halte deine Erfolge fest

Unser letzter Tipp: Notiere dir am Ende des Tages, welche Sachen du dir vornimmst und welche Ziele du erreichen konntest.

Ganz egal, ob es private Erledigungen (Keller aufgeräumt, Steuererklärung fertiggestellt, dritter Besuch im Fitness-Studio in einer Woche) oder berufliche Aufgaben sind: Durch das Sichtbarmachen deiner Erfolge entwickelst du ein Gefühl von Stolz – und das führt ganz automatisch zu einer positiven Grundstimmung.

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Über den Autor

Philip Bolognesi

Philip Bolognesi arbeitet seit Anfang September in der Redaktion von BASIC thinking. Er hat Kommunikationswissenschaften studiert und ist zertifizierter Social-Media-Manager. Ihn trifft man häufig im Coworking-Space Hafven in Hannover. Er ist begeisterter Tischtennisspieler, Fitness-Fan, Typ-1-Diabetiker und permanent auf der Suche nach interessanten Themen aus den Bereichen Social Media, Marketing und Ernährung.

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