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Hochsensibilität: 5 Überlebenstipps, um deine Energie zu schützen

Hochsensibilität, Empathie. Reiz, Seifenblase
Hochsensibilität ist ein wunderbarer Charakterzug, mit der Anfälligkeit für Reizüberflutung muss man aber erst umzugehen lernen. (Foto: Pixabay.com / ThePixelman)
geschrieben von Vivien Stellmach

Hochsensibilität ist ein Geschenk, das schwer auf den Schultern lasten kann: Denn hochsensible Menschen nehmen alles feiner, intensiver und empfindlicher wahr – mit allen fünf Sinnen. Wir geben dir fünf Tipps an die Hand, um deine hohe Wahrnehmungsfähigkeit und Energie zu schützen.

Hochsensibilität ist ein psychologisches und neurophysiologisches Phänomen. Sie ist individuell und äußert sich bei jedem Menschen anders.

Bei Hochsensiblen funktioniert das Gehirn etwas anders. Die Sinneskanäle sind permanent offen, deshalb kommen alle Reize ungefiltert durch. Hochsensible Menschen nehmen also sehr viel mehr von ihrer Umgebung war, was natürlich sehr belastend und überfordernd sein kann.


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Wenn sich in der Straßenbahn beispielsweise viele Menschen unterhalten und laute Kopfhörermusik durch den Zug hämmert, kann das für Hochsensible schnell zu viel werden.

Manche reagieren auch auf Alkohol, Drogen, Rauchen, Zucker und grundsätzlich auf Ernährung sehr sensibel, beispielsweise mit Magen- und Kreislaufproblemen, wenn sie etwas „Falsches“ gegessen haben.

Hochsensibilität: Fünf Tipps, um deine Energie zu schützen

Vielleicht ist Hochsensibilität ein eigener Charakterzug von dir, vielleicht ist jemand aus deiner Umwelt mit diesem Geschenk ausgestattet und du möchtest dieser Person helfen, dieses Phänomen besser zu verstehen.

So oder so geben wir dir fünf Tipps an die Hand, wie Hochsensible sich im Alltag vor einer Reizüberflutung schützen können.

Tipp 1: Reinige dich körperlich und mental

Nach einem langen Tag fühlt es sich manchmal wie Wellness an, einfach unter die heiße Dusche zu springen und den Körper zu reinigen. Genau so wichtig ist es für Hochsensible aber auch, psychisch aufzuräumen.

Besonders, wenn du viele Gedanken und Gefühle von anderen Menschen aufgenommen hast, ist es wichtig, alles Negative und Überschüssige wieder abzustreifen. Das kannst du sehr gut in einer Meditation machen.

Du kannst beispielsweise mit dem Mindset unter die Dusche steigen, dass das heiße Wasser jetzt alle negativen Gedanken und Emotionen von dir abwäscht. Das wäre sozusagen eine kraftvolle Duschmeditation. Wenn du anschließend etwas anziehst, worin du dich besonders wohl fühlst, verstärkst du den positiven Effekt noch weiter.

Tipp 2: Meditation

Der erste Tipp führt uns auch gleich zum zweiten: Meditation. Hochsensibilität bedeutet auch, unheimlich viel von anderen Menschen aufzunehmen. Deshalb ist es ganz wichtig, dass du spätestens am Ende des Tages wieder zu dir selbst findest.

Ob du eine geführte Meditation machst, spazieren gehst oder Musik hörst und dabei zur Ruhe kommst: Finde deine Form der Meditation, um wieder in deine Gefühlswelt einzutauchen und im Hier und Jetzt zu leben.

Tipp 3: Hochsensibilität und Yoga

Yoga hilft dir genau wie Meditation, wieder ins Hier und Jetzt zu finden. Als hochsensibler Mensch verlieren wir uns oft in unseren, aber auch in fremden Gedanken. Das macht uns besonders anfällig für Stress.

Doch Yoga kann einen Raum schaffen, in dem zu nicht nur körperlich etwas für dich tust, sondern auch mental wieder zur Ruhe kommst. Das Training lehrt dich Achtsamkeit, du konzentrierst dich wieder auf den Moment und kannst deine Batterien aufladen.

Du kannst zu Hause alleine Yoga üben und auf eigene Faust herausfinden, welcher Stil am besten für dich funktioniert. Oder du besuchst ein Yoga-Studio und trainierst mit anderen Menschen zusammen – entscheide selbst, wie du dich wohler fühlst.

Tipp 4: Nein sagen

Hochsensible sagen gerne „Ja“ zu etwas, auch wenn sie eigentlich nicht wollen. Diese Menschen versetzen sich oft so stark in andere hinein, dass die Grenze zwischen „Ich“ und „Du“ verschwimmt. Es ist deshalb ungemein wichtig, auch  „Nein“ sagen zu können.

Achte darauf, dich gesund von anderen Menschen abzugrenzen, wenn du dich überfordert fühlst und deine Ruhe brauchst. Vor allem aber solltest du dir bewusst machen, dass ein „Ja“ zu jemand anderem kein „Nein“ zu dir selbst ist.

Damit trainierst du auch deine Selbstliebe. Mache deine Grenzen deutlich, liebe und achte dich selbst. Denn wenn du es selbst kannst, können es auch andere viel besser tun.

Tipp 5: Es ist okay, dir Zeit für dich zu nehmen

Wenn du mitten am Tag merkst, dass wieder alles zu viel wird und dich Menschen um dich herum nur anstrengen und nerven, nimm dir eine Auszeit. Es ist vollkommen okay, in den Energiesparmodus zu wechseln und einfach mal vor die Tür zu gehen und durchzuatmen.

Du musst dich anderen Menschen nicht verpflichtet fühlen. Die Hauptsache ist, dass es dir gut geht und du dich wohl fühlst. Nimm dir also Auszeiten, auch wenn du gerade auf einer Party oder mit Freunden unterwegs bist. Hör deine Lieblingsmusik, schalte dein Handy aus und tu mit gutem Gewissen das, was dich energetisch wieder auflädt.

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Über den Autor

Vivien Stellmach

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