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Journaling: So schreibst du Kopf und Seele frei

Journaling
Regelmäßiges Journaling kann dir helfen, deine Gedanken und Gefühle zu sortieren. (Foto: Pixabay.com / picjumbo_com)
geschrieben von Vivien Stellmach

Journaling ist nicht mit normalem Tagebuchschreiben zu vergleichen. Stattdessen schreibst du einfach frei heraus, was gerade in deinem Kopf vorgeht – ohne dich irgendwie zu begrenzen. Wir erklären dir, wie dir diese einfache Methode dabei helfen kann, deine Gedanken zu sortieren.

Das normale Tagebuchschreiben kann einem schnell lästig werden. Wenn man am Ende des Tages müde ins Bett fällt und eigentlich keine Lust hat, noch großartig schön formulierte Sätze in sein Notizbuch zu schreiben, vergeht einem die Lust darauf wie im Flug.

Beim Journaling hingegen geht es nicht darum, aufzuschreiben, was man den Tag über so erlebt hat. Die Schreibmethode zielt vielmehr darauf ab, dass du Kopf und Seele einmal ausschüttest.


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Es geht darum, alle positiven und negativen Gedanken aus dem Moment heraus frei aufzuschreiben und dich von allem zu befreien, was dich gerade emotional beschäftigt.

Journaling: Kopf und Seele mit Braindumb frei schreiben

Das Zauberwort heißt nämlich Braindumb. Und das funktioniert so: Du schreibst alles ungefiltert auf, was du gerade denkst, und schmeißt das Blatt Papier anschließend weg – um damit auch deine Gedanken loszulassen.

Diese Methode hilft dir vor allem, wenn du das Gefühl hast, dass dein Kopf komplett überladen ist. Denn wenn du einmal alles aufschreibst, kannst du anschließend auch sehen, was du alles überhaupt gerade wirklich gedacht hast.

Manchmal ist uns nämlich gar nicht bewusst, welche Gedanken in unserem Kopf kreisen. Oder wir merken erst einmal, welche schwachsinnigen Theorien wir uns in unserer eigenen Welt zusammengestellt haben. Journaling hilft dir also auch beim Reflektieren enorm gut.

Blatt Papier oder Notizbuch: Du entscheidest

Am Anfang macht es vielleicht Sinn, erstmal auf einzelnen Blättern Papier zu schreiben und herauszufinden, ob Journaling für dich eine gute Methode zum geistigen und emotionalen Entrümpeln ist.

Denn natürlich ist Journaling nur eine von vielen Taktiken, und es kann sein, dass sie dir auch nicht zusagt.

Aber wenn du merkst, dass dir das ungefilterte Schreiben gut tut, kannst du dir auch ein Notizbuch kaufen und immer dann hineinschreiben, wenn dir gerade danach ist.

Du kannst natürlich das aufschreiben, was du möchtest. Ein kleiner Tipp: Es hilft vielen Menschen, ihren Gedanken und Gefühlen einfach freien Lauf zu lassen – und vielleicht auch dir.

Journaling hat etwas mit Selbstliebe zu tun

Auf diese Weise schenkst du Kopf und Seele nämlich auch Aufmerksamkeit und Achtung. Journaling hat also auch viel mit Selbstliebe zu tun: Du nimmst dir Zeit für dich, um herauszufinden, was gerade in dir vorgeht.

Wenn du einen stressigen Alltag hast, schenkt dir die Schreibmethode einen Moment lang Entschleunigung und Klarheit über dich selbst.

Wichtig ist in jedem Fall, dir keine künstlichen Vorgaben zu schaffen. Fange ganz natürlich mit dem Schreiben an, wenn du dich danach fühlst. Ein regelmäßiger oder unregelmäßiger Rhythmus ergibt sich dann ganz von selbst.

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Über den Autor

Vivien Stellmach

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