Ernährung

Paleo Diät

Maurice Reinhard
geschrieben von Maurice Reinhard

Wir haben euch schon von diversen Diäten erzählt. Heute möchten wir euch von einer Diät berichten, welche nicht unbedingt auf einen Gewichtsverlust abzielt, als viel mehr auf eine gesunde Ernährung, welche eurem Körper helfen soll, besser zu funktionieren und fit zu bleiben. Wir reden von der sogenannten Paleo Diät!

Was genau ist die Paleo Diät?
Anders als andere Diäten, hat die Paleo Diät ihren Ursprung in der Steinzeit. Die Entwickler dieser Diät möchten den Leuten zeigen, dass wenn man sich auf die ursprüngliche Ernährung und Lebensmittel konzentriert, man sein Wunschgewicht halten kann und der Körper langfristig fit und gesund bleibt. Viele Diäten haben einen strikten Ernährungsplan. Die Paleo Diät hingegen gibt euch lediglich vor, auf welche Lebensmittel ihr euch konzentrieren solltet, um eure Ziele zu erreichen.

Paleo – Eine Bewegung
Da die Verfolger dieser Diät eine genaue Vorstellung von der Ernährung haben ist es relativ schnell klar, was sie damit bewirken wollen. Die Menschen sollten einmal anfangen, ihre Ernährung auf die Ursprünge anzupassen. Nach den „Paleoanern“ haben die aufgelisteten Lebensmittel, die mit der Zeit zu unserer Ernährung hinzugekommen sind dazu beigetragen, dass Krankheiten wie zum Beispiel Diabetes, Übergewicht oder Herzkrankheiten entstanden sind. Dies wollen sie bekämpfen, indem man sich auf „unverarbeitete“ Lebensmittel konzentriert.


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Ein Einstieg in die Paleo Diät 
Als Empfehlung für die Paleo Diät, sollte man sich langsam an diesen Typen von Diät antasten. Hierzu wird empfohlen, dass man 30 Tage lang die Vorgaben einhält und guckt, wie der Körper darauf reagiert. Dazu gehört auch ein strenger Verzicht auf Alkohol, Zigaretten und Kaffe. Nach diesen 30 Tagen könnt ihr dann anfangen, die nicht erlaubten Lebensmittel in kleineren Maßen zu euch zu nehmen, damit ihr seht, wie euer Körper reagiert und gegebenenfalls eure Ernährung an die Umstände anpassen.

Was ist bei der Paleo Diät erlaubt und was nicht?
Da ihr euch auf die ursprüngliche Ernährung konzentrieren sollt ist die Liste der vorgegebenen Lebensmittel nicht allzu groß, im Generellen kann man sagen, dass es all die Lebensmittel sind, welche unverarbeitet sind. Hierzu gehören Fleisch und Fisch, Gemüse, Obst, Eier, gesunde Fette und Nüsse bzw. Samen. Im Internet könnt ihr für diese Lebensmittel in der Verbindung mit Paleo einige interessante und coole Rezepte finden. Gerade natürliche Öle, wie Avocado – oder Macadamiaöl und Produkte der Kokosnuss finde eine große Anwendung.
Die nicht erlaubten Lebensmittel sind dementsprechend die Lebensmittel, welche im Laufe der Zeit zu der Palette dazugekommen sind. Lebensmittel mit künstlichen Farbstoffen, Hülsenfrüchte, Zucker, Milchprodukte, Getreideprodukte und stark verarbeitete Fette sind mit den Jahren, durch die Entwicklung der Lebensmittelindustrie und des Ackerbaus dazugekommen und somit nicht Bestandteil unsere ursprünglichen Ernährung.

Vorteile und Nachteile der Paleo Diät
Der Verzicht auf Zucker und ungesunde Lebensmittel ist in keinem Fall schlecht. Im Gegenteil, man wird schnell merken, dass der Körper sich vitaler anfühlt. Das Problem besteht viel mehr darin, dass es einem schwer fallen wird, die gewohnten Lebensmittel nicht mehr zu sich zu nehmen. Denn die Liste ist lang und man wird überrascht sein, wie viel man für selbstverständlich hält, was in der ursprünglichen Diät der Steinzeit nicht enthalten war. Außerdem kann die Beschaffung der hochwertigen Lebensmittel viel Zeit und Geld in Anspruch nehmen. Doch wenn der Wille stark genug ist, kann man von vielen Vorteilen profitieren. Befürworter dieser Diät nennen positive Effekte auf den Körper, wie zum Beispiel ein stabileres Immunsystem, einen besseren Blutzuckerspiegel, reinere haut und weitere Effekte.

Diese Diät hat auf keinen Fall negative Effekte, deswegen ist es auf jeden Fall einen Versuch wert. Dazu biete sich die erste Phase von 30 Tage super an. Gebt dem ganzen eine Versuch und lasst uns wissen, was ihr denkt :-)

Maurice vom Fitnessrezepte Team


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