Gesundheit

Vitamin-A-Mangel: Alles, was du dazu wissen solltest

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geschrieben von Philip Bolognesi

Du hast trockene Augen oder eine trockene Haut? Dann solltest du deinen Vitamin-A-Spiegel checken lassen. Denn das fettlösliche Vitamin ist für viele Funktionen in deinem Körper zuständig. Doch neben einem Mangel ist auch eine Überdosierung möglich.

Das Vitamin A ist eine Stoffgruppe. Fälschlicherweise meinen viele damit Retinol sowie das Provitamin A, besser bekannt als Beta-Carotin. Richtig ist, das letztgenanntes eine Vorstufe darstellt und erst vom Körper in Vitamin A umgewandelt wird.

Das Vitamin A hat viele wichtige verschiedene Aufgaben: Zunächst ist es verantwortlich für unterschiedliche Wachstumsprozesse unserer Zellen und festigt unsere Knochen.

Ebenso sorgt es dafür, dass deine Haut und deine Schleimhäute intakt sind. Essenziell wichtig ist das Vitamin A auch für dein Sehvermögen.

Auch dein Immunsystem und die Prozesse im Protein- und Fettstoffwechsel profitieren von der Aufnahme des Vitamins A.

So macht sich ein Vitamin-A-Mangel bemerkbar

Bei einem Vitamin-A-Mangel (auch Hypovitaminose genannt) entstehen Probleme bzw. Störungen im Sehvermögen. Diese drücken sich hauptsächlich in einer Verringerung der Sehschärfe aufgrund einer Trübung der Hornhaut aus.

Ebenso kann man bei einer Beeinträchtigung beim Sehen in der Dämmerung (Nachtblindheit) auf einen Mangel an Vitamin A schließen.

Grund ist hier eine zu trockene Augenbindehaut. Ein rechtzeitiges Reagieren ist hier sehr zu empfehlen. Denn leider können dadurch irreparable Schäden wie Hornhautgeschwüre entstehen sowie eine sogenannte Keratomalazie, bei der die Hornhaut schmelzen kann – und das Auge erblindet.

Auch schlägt sich ein Mangel an Vitamin A in einen Eisenmangel nieder, der sich in einer permanenten Müdigkeit niederschlägt.

So drückt sich eine Überdosierung von Vitamin A aus

Da die Gruppe von Vitamin A nicht vom Körper abgebaut werden, macht sich eine Überdosierung anhand verschiedener Symptome bemerkbar. Dazu zählen Übelkeit, Erbrechen und Kopfschmerzen.

Auch Muskelschmerzen, Probleme mit Gelenken und eine anhaltende Müdigkeit sind Indizien, die auf eine Vitamin-A-Überdosierung schließen können.

Reagierst du auf diese Anzeichen nicht, können sogar Haarverlust, Bluthochdruck und Nierenversagen folgen.

Doch nicht nur eine erhöhte Aufnahme des Vitamins kann dazu führen. Auch wenn deine Leber nur noch eingeschränkt funktioniert, kann daraus ein erhöhter Vitamin-A-Spiegel folgen.

Diese Nahrungsmittel enthalten Vitamin A

Die Stoffe der Gruppe Vitamin A kannst du durch verschiedene Lebensmittel zu dir nehmen. Dazu zählen Möhren, Äpfel, Ananas, Spinat, Aprikosen und Grünkohl. Auch Eier, Milch, Butter und Fisch solltest du zu dir nehmen, um dich ausgewogen mit Vitamin A zu versorgen.

Zu beachten ist dabei, dass bei einer zu langen und zu heißen Zubereitung der Vitamin-A-Gehalt schnell sinkt. Lagere die Lebensmittel stets kühl, trocken und nicht zu lange.

Fazit

Ein Mangel an Vitamin A ist recht ungewöhlich, aber nicht unmöglich. Auf Nahrungsergänzungsmittel kannst du verzichten – wenn du dich ausgewogen ernährst und die genannten Lebensmittel in deinem Essensplan berücksichtigst.

Doch zuallererst solltest du auf einen gesunden Lebensstil setzen und auch Stress, starkes Rauchen, übermäßigen Alkoholkonsum und starkes Sonnenlicht verzichten.

Weitere Vitamine und ihre Mangelerscheinungen findest du in unserem Vitamin-Lexikon.

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Über den Autor

Philip Bolognesi

Philip Bolognesi arbeitet seit Anfang September in der Redaktion von BASIC thinking. Er hat Kommunikationswissenschaften studiert und ist zertifizierter Social-Media-Manager. Ihn trifft man häufig im Coworking-Space Hafven in Hannover. Er ist begeisterter Tischtennisspieler, Fitness-Fan, Typ-1-Diabetiker und permanent auf der Suche nach interessanten Themen aus den Bereichen Social Media, Marketing und Ernährung.

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