Gesundheit

Vitamin-B-Mangel: Alles, was du dazu wissen solltest

geschrieben von Philip Bolognesi

Leistungsverlust, Erschöpfung, Infektanfälligkeit: Ein Mangel an Vitamin B macht sich in der Regel auf unterschiedliche Weise bemerkbar. Die Symptome treten jedoch häufig zusammen auf. Woran du einen Mangel erkennst und was du dagegen tun kannst, erklären wir dir in diesem Artikel.

Alle B-Vitamine – von ihnen gibt es insgesamt acht – sind im Vergleich zu den fettlöslichen Vitaminen A, D, E und K wasserlöslich – mit Ausnahme des Vitamins B12. Das bedeutet, dass der Körper jene Vitamine nicht speichern kann. Täglich müssen sie über die Nahrung zugeführt werden. Eine Überdosierung ist eher unwahrscheinlich; was dein Körper nicht benötigt, scheidet er gewöhnlich einfach aus.

Da die Aufgaben der B-Vitamine sehr eng miteinander verbunden sind, ist ein Mangel nur eines der acht B-Vitamine eher selten. Grundsätzlich sind alle B-Vitamine lebensnotwendig für unser Wohlbefinden und für unsere Gesundheit.

Wie wir Energie produzieren, wie gut oder schlecht unser Stoffwechsel bzw. jede einzelne Zelle in unserem Körper funktioniert, dafür sind die B-Vitamine verantwortlich. Auch wenn jedes einzelne Vitamin eine ganz spezielle Aufgabe übernimmt, so sind alle in der Summe miteinander verbunden und ergänzen sich.

Mangelzustände machen sich sehr unterschiedlich bemerkbar

Sehr häufig sagen wir zu uns selbst, dass eine Phase der verminderten Leistungsfähigkeit tagesform-abhängig ist. Man sei einfach nicht fit! Doch allerdings ist es gar nicht so unwahrscheinlich, dass solche scheinbar harmlosen Phasen der Erschöpfung eine Folge eines akuten Vitamin-B-Mangels darstellen.

Zu den häufigsten Symptomen, die aufgrund einer tatsächlichen Unterversorgung mit B-Vitaminen sichtbar werden, zählen eine reduzierte körperliche wie auch geistige Leistungsfähigkeit. Oft fühlen sich diese Personen nur noch vermindert belastbar, sind ständig müde, erschöpft und auch schnell reizbar. Auch eine höhere Wahrscheinlichkeit, sich einen Infekt einzufangen, gehört zu den Anzeichen eines Vitamin-B-Mangels.

Treten diese Anzeichen über einen längeren Zeitraum auf, können diese Symptome chronisch werden, sich manifestieren und weitreichende körperliche wie seelische Folgen haben. Einige Spätfolgen sind zudem nicht mehr rückgängig zu machen.

Aus diesen Gründen bleibt ein Vitamin-B-Mangel unbemerkt

  • Die Anzeichen eines Vitamin-B-Mangels werden von uns meist mit einer allgemeinen Befindlichkeitsstörung erklärt. Tritt die Begründung „Heute habe ich einfach einen schlechten Tag“ häufiger auf, solltest du dich ärztlich untersuchen lassen.
  • Selbst eine ausgewogene und vegetarische Ernährung kann zu einem Mangel an B-Vitaminen führen. Selbst wenn du tierische und fette Lebensmittel sowie den Konsum von Alkohol und Kaffee einschränkst, könntest du über die Nahrung zu wenige B-Vitamine zu dir nehmen.
  • Heimtückisch: Selbst wenn deine Blutwerte aussagen, dass du eine allgemein gute Versorgung mit B-Vitaminen hast, können einzelne Zellen einen Mangel aufweisen – selbst wenn noch keine ausreichenden Anzeichen dafür zu bemerken sind.

Was du gegen einen Vitamin-B-Mangel tun kannst

Einen Mangel kannst du über viele unterschiedliche Lebensmittel ausgleichen. Vor allem Hülsenfrüchte wie Kichererbsen, Linsen und Bohnen sowie tierische Produkte wie Rindfleisch, Geflügel oder Fisch sind zu nennen. Auch Milchprodukte wie Frischkäse und Brie-Käse, Eier, Obst (Bananen) sowie grünes Gemüse, Weizenkeime und Salat gehören zu den wichtigsten Vitamin-B-Lieferanten.

Wie du siehst, kannst du einen Mangel sehr einfach mit einer ausgewogenen und vielseitigen Ernährung ausgleichen. Setze hauptsächlich auf frische Lebensmittel – und weniger bis gar nicht auf industriell hergestellte Produkte.

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Über den Autor

Philip Bolognesi

Philip Bolognesi arbeitet seit Anfang September in der Redaktion von BASIC thinking. Er hat Kommunikationswissenschaften studiert und ist zertifizierter Social-Media-Manager. Ihn trifft man häufig im Coworking-Space Hafven in Hannover. Er ist begeisterter Tischtennisspieler, Fitness-Fan, Typ-1-Diabetiker und permanent auf der Suche nach interessanten Themen aus den Bereichen Social Media, Marketing und Ernährung.

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