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Zuckersucht: Mit diesen Tipps entkommst du den süßen Versuchungen

geschrieben von Philip Bolognesi

Zuckerhaltige und süße Lebensmittel mag ja eigentlich jeder. Doch was ist, wenn das Verlangen danach so groß wird, dass man ihnen nicht mehr widerstehen kann und man abhängig wird? Heute geben wir die 7 Tipps, wie du deiner Zuckersucht auf die Spur kommst und sie behebst.

Süßigkeiten, Kuchen, süße Teilchen vom Bäcker und gesüßte Softdrinks: Viele Menschen versuchen täglich, ihren Zuckerkonsum zu verringern – mit mehr oder minder wenig Erfolg. Einige doktorn an ihrem Frühstück herum, essen etwa morgens sehr wenig, ernähren sich mittags von Salat und Gemüse – aber nachmittags überfällt sie ein unstillbarer Heißhunger nach süßen Sünden.

Mittlerweile wissen wir alle, dass Zucker auf Dauer unserer Gesundheit massiv Schaden zuführt. Es begünstigt nicht nur Zivilisationskrankheiten und -phänomene wie Bluthochdruck und Diabetes. Es schädigt auch nachhaltig unsere Zähne, hat negative Auswirkungen auf unsere Darmflora, kann irreparable Schäden der Netzhaut unserer Augen zuführen und allgemein unseren Alterungsprozess beschleunigen.

Auch wer von uns eine entsprechende Veranlagung in sich trägt, kann dem Teufelskreis entgehen. Schon ein paar kleine Tricks und Strategien helfen dir, deine Zuckersucht zu reduzieren und irgendwann ganz aufzulösen.

5 Tipps gegen deine Zuckersucht

  1. Verzichte auf Zucker
    Klingt einleuchtend und wenig überraschend: Aber lege dir selbst zunächst ein Zuckerverbot von zwei Wochen auf. Starte zunächst mit einer leichten Reduzierung, so dass du Säfte zunächst als Schorle trinkst im Verhältnis 1 zu 2. Auch bei Süßigkeiten schraubst du zunächst die Menge herunter. Du wirst sehen: Dein Körper wird sich an die geringere Zuckerdosis gewöhnen, so dass du später Süßigkeiten als Genussmittel betrachtest, und nicht als Nahrungsersatz.
  2. Iss dunkle Schokolade
    Du magst keine dunkle Schokolade wegen ihrem bitteren Geschmack? Sei dir bewusst: Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Du musst nicht sofort mit einer dunklenen Schokolade beginnen, die einen Kakaoanteil von 80 oder gar 90 Prozent besitzt. Starte mit 70 Prozent Kakaoanteil und lasse ein bis zwei Stücke langsam in deinem Mund schmelzen. Sie können bei dir ein genüssliches und befriedigendes Gefühl vermitteln wie zwei hastig herunter geschlungene Schokoriegel.
  3. Lege regelmäßige Mahlzeiten fest
    Lässt du zum Beispiel dein Frühstück ausfallen oder streichst komplett dein Mittagessen am Arbeitsplatz, tust du dir als Zucker-Junkie keinen Gefallen. Mit ziemlicher Sicherheit wird sich dein Körper am Nachmittag nach Nahrung sehnen, um in kürzester Zeit an Energie zu kommen.
  4. Setze auf Vollkornprodukte und Haferflocken
    Führe deinem Körper bereits morgens komplexe Kohlenhydrate in Form von Vollkorn und Haferflocken zu. Sie sättigen und versorgen dich für eine lange Zeit mit Energie. Auch zum Mittag solltest du etwa Vollkornnudeln oder auch Naturreis wählen. Dein Blutzucker bleibt konstant niedrig. Du vermeidest so starke Schwankungen, die Heißhunger auf Süßes auslösen.
  5. Iss mehr Proteine
    Lege deinen Fokus auf eine proteinreiche Ernährung. Hülsenfrüchte, fettarme Milchprodukte, Getreide oder mageres Fleisch: alles Lebensmittel, deren Eiweiß dich lange sättigt und langsamer verdaut wird.

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Über den Autor

Philip Bolognesi

Philip Bolognesi arbeitet seit Anfang September in der Redaktion von BASIC thinking. Er hat Kommunikationswissenschaften studiert und ist zertifizierter Social-Media-Manager. Ihn trifft man häufig im Coworking-Space Hafven in Hannover. Er ist begeisterter Tischtennisspieler, Fitness-Fan, Typ-1-Diabetiker und permanent auf der Suche nach interessanten Themen aus den Bereichen Social Media, Marketing und Ernährung.

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